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Hobby-Radrennen
Sebnitz - Hinterhermsdorf - Kirnitzschtal

Radrennen Bergpreis

Radrennen „20. Bergpreis“ mit neuem Teilnehmerrekord

Damit hatten auch die Optimisten der Veranstalter, der Interessengemeinschaft Bergpreis und der SV 97 Hinterhermsdorf e.V., nicht gerechnet: Mit 206 Radsportlern wurde der Teilnehmerrekord aus dem Jahr 2002 übertroffen. Zu dieser tollen Bilanz haben sicherlich das Jubiläum, das herrliche Wetter und der gelungene Wettkampf des Vorjahres beigetragen.

Den Auftakt der Wettkämpfe machten wie im Vorjahr unsere Jüngsten. Pünktlich 13:00 Uhr wurden vor dem Haus des Gastes in Hinterhermsdorf 24 Kinder und Zwerge auf einen reichlich 1 km langen Rundkurs geschickt der zweimal zu durchfahren war. Bei den Zwergen (bis 10 Jahre) dominierten die Sebnitzer Geschwister Nele und Luzie Mosig vor Tanja Hartmann, sowie der Hinterhermsdorfer Lokalmatador Tonie Schimann, Felix Sturm aus Ottendorf und Bernhard Weinberg aus Goßdorf. In der AK Kinder (bis 14 Jahre) siegte Sarah Arlt aus Sebnitz bzw. Lukas Güttner aus Rugiswalde vor dem Sebnitzer RV-Nachwuchs Sandro Buttig und Max Mitzscherlich.

Mit leuchtenden Augen wurden die Preise und Urkunden entgegengenommen, die von OB Mike Ruckh überreicht wurden.

Vor dem Hauptrennen wurde den Organisatoren des 1. Bergpreises im Jahr 1989 Prof. Dr. Rüdiger Franz, Peter Deutscher, Matthias Rösler, sowie Jürgen und Rainer Loth für ihr Engagement in den „Gründerzeiten“ gedankt. Sichtlich bewegt schickte Rüdiger Franz das große Starterfeld mittels Startschuss auf den 8 km langen Rundkurs über Räumichtmühle, Saupsdorf zurück nach Hinterhermsdorf.

Nachdem in der ersten Runde bis zur Räumichtmühle noch neutralisiert gefahren werden musste, bildete sich in der AK Bergpreis (Herren bis 39 Jahre) schon bald eine 10-köpfige Spitzengruppe, die bis kurz vor dem Zieleinlauf auch zusammenbleiben sollte. Mit Jan und Stefan Lauer (4./6. Platz) und Alexander Liebich (7. Platz) hielten sich auch die Sebnitzer und Neustädter Spitzenfahrer hervorragend. Sieger wurde nach 64 km mit einem Zielsprint am Berg Marius Honscha vom SC Riesa vor Thomas Haupt aus Bautzen und Björn Nachtigall vom 1. Pirnaer Radverein. Auch in der AK Senioren I (Männer 40 – 49 Jahre) sollte erst ein Zielsprint über den Sieg entscheiden, den sich Edmund Küchler aus Wilthen vor Frank Helbig vom RK Endspurt 09 Cottbus und Achmed Goltzsche vom SC Riesa holte. Bester Sebnitzer wurde hier Kai-Uwe Lehnung mit einem hervorragenden 5. Platz. In der AK Senioren II (Männer ab 50 Jahre) bestätigte Seriensieger Klaus Hiekmann vom 1. Radverein Pirna wiederum seine Ausnahmestellung und verwies Klaus-Peter Dreger aus Cottbus und Reinhard Herrmann aus Coswig auf die Plätze. In dieser Altersklasse starteten auch die Sebnitzer Radsportler Jürgen Goldschmidt (8.Platz) und Wolfgang Weber (15.Platz), die nach dem Rennen für 18 bzw. 19 Teilnahmen am Radrennen Bergpreis geehrt wurden, ebenso wie Jens Röntsch mit 19 Teilnahmen, der in der AK Senioren I zudem einen hervorragenden 7. Platz erreichte. Bei den Damen war Birgit Kollosche mit 14 Teilnahmen (in diesem Jahr Platz 11) beim Bergpreis am fleißigsten. Im auch sonst gut besetzten Damenrennen siegte Josefin Städter aus Bautzen vor der Dresdner Bergsportlerin Karin Kadner und Peggy Kotkamp aus Rathen.

Neben bestem Radsport im Kampf um die Spitzenplätze wurde im Crupetto mit großem Einsatz um jede Platzierung gekämpft, womit das Radrennen Bergpreis wieder seine große Anziehungskraft für den Breitensport und die gesamte Palette von Hobby-Radsportlern bewies.

Aus Anlass des Jubiläums-Bergpreise wurde dem Sportverein ÖC Sebnitz e.V. für die traditionsreiche Organisation des Bergpreises von 1992 bis 2006 die höchste Auszeichnung des Kreissportbundes, die Ehrenplakette verliehen. Die Auszeichnung nahm der Vizepräsident des KSB, Roland Matthes und der OB der Stadt Sebnitz Mike Ruckh vor.

Bei den Hinterhermsdorfer und Saupsdorfer Einwohnern, Gaststätten und Firmen möchten wir uns für das in weiten Teilen entgegengebrachte Verständnis für die vierstündigen Verkehrseinschränkungen bedanken.

Ein besonderer Dank gilt natürlich auch unseren Sponsoren.

Mit der traditionellen Radlerparty klang der diesjährige Bergpreis aus mit dem oft formulierten Urteil der Aktiven: Dies war wieder eine Top-Radsport-Veranstaltung.

Stefan Müller
IG Bergpreis

Jubiläums-Trikot